Türkei Vertrag 2023 bodenschätze

Um den steigenden Energiebedarf störungsfrei zu decken, entwickelt die Türkei weiterhin eine Politik, um einen beträchtlichen Teil ihres Energiebedarfs zu decken, indem sie die Stromerzeugung aus heimischen Ressourcen erhöht und die Energiemärkte in die Tiefe treiben kann. Aufgrund ihrer geographischen Lage verbindet die Türkei Energieversorgungs- und Energiefordernde Länder. Infolgedessen wird die von der Türkei entwickelte Politik sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene äußerst wichtig. Aufgrund dieser Politik will die Türkei in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle im globalen Energiebereich spielen. Generalunternehmer wird JSC Atomstroyexport (ASE) sein. Die Hauptziele der Versorgungssicherheit sind die Diversifizierung der Energieressourcen und -märkte; Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit des Ressourcentransfers; Senkung der Kosten für importierte Energieerzeugnisse. Die Versorgungssicherheit steht auch in engem Zusammenhang mit einer starken Wirtschaft und der nationalen Sicherheit. Die Frage der Versorgungssicherheit wird in fünf Rubriken erörtert: Diversifizierung der Energieressourcen und der Lieferländer; Erdgas- und Ölspeicher; Kapazität zur Bereitstellung von Erdgas für das System; Energieversorgungsinfrastruktur; und Energieeffizienz. Gemäß der Vereinbarung mit der Russischen Föderation wird APC für den Betrieb der Anlage verantwortlich sein. Der Betriebs- und Wartungsauftragnehmer wird Rosenergoatom Concern OJSC sein, der einen großen Teil des APC hält. Nach einer Vereinbarung mit der Russischen Föderation werden auf dem Akkuyu-Gelände vier Blöcke mit Reaktoren vom Typ WWER-1200 mit jeweils 1200 MW Leistung gebaut. Die installierte Gesamtleistung des Akkuyu-KKW beträgt 4800 MW(e) und die Lebensdauer jeder Einheit beträgt 60 Jahre.

Es wird erwartet, dass die erste Einheit des AKW Akkuyu im Jahr 2023 und andere Einheiten in Abständen von einem Jahr bis Ende 2026 in Betrieb genommen werden. MENR-NEPID hat eine Studie zur Entwicklung einer HRKD-Strategie initiiert, einschließlich einer langfristigen Roadmap nach dem Vorbild der IAEAs Integrated Nuclear Infrastructure Review (INIR)-Mission. Im Rahmen dieser Studie fand im Juli 2013 in Ankara ein IAEO-Workshop über Personalplanung und Personalentwicklung (HRD) statt. In diesem Workshop erläuterten IAEO-Experten, wie das am Los Alamos National Laboratory in den USA entwickelte und der IAEO als Modell der Mitgliedstaaten zugewiesene Modell für Kernkrafthumanressourcen (NPHR) genutzt werden kann. Dieses Modellierungstool kann verwendet werden, um den Bedarf und die Versorgung der Arbeitskräfte für Kernkraftwerksprojekte für verschiedene Zeiträume mit verschiedenen Organisationen und unterschiedlichen Projektmodellen zu berechnen. Derzeit ist in der Türkei kein Kernkraftwerk in Betrieb. Die Türkei erwägt jedoch, ein Atomprogramm auf den Weg zu bringen, und plant die Installation von drei Kernkraftwerken, darunter 12 Kernreaktorblöcke. Das erste Kernkraftwerk (KKW Akkuyu) mit vier Reaktorblöcken vom Typ WWER-1200 wird im Rahmen des 2010 mit der Russischen Föderation unterzeichneten Abkommens in der Provinz Mersin gebaut und betrieben. Das zweite Kernkraftwerk (Sinop NPP), einschließlich vier Reaktorblöcken des Typs ATMEA1, wird im Rahmen des 2013 mit Japan getroffenen Abkommens in der Provinz Sinop gebaut und betrieben.

Das Standortauswahlverfahren für das dritte Kernkraftwerk läuft. Der Bau der ersten Einheit des KKW Akkuyu wurde am 3. April 2018 offiziell eingeleitet. Die erste Einheit des AKW Akkuyu soll Bis Ende 2023 in Betrieb gehen. Die anderen Einheiten werden in einem Jahr bis Ende 2026 in Betrieb genommen. Alle Einheiten von Sinop und das dritte AKW werden bis 2030 in Betrieb sein. Die Integration der Kernenergie in die türkische Energieversorgung wird eines der wichtigsten Mittel sein, um die Risiken zu verringern, die sich aus der Abhängigkeit von importierten Brennstoffen ergeben, indem der steigende Strombedarf befriedigt wird.